Erster Trailer zu Pixars Nemo-Sequel – FINDET DORIE

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Ein nicht ganz so lustiger Clownfisch begibt sich auf eine Suche quer durch den riesigen Ozean, um seinen Sohn zu finden, der von einem Taucher entführt und in ein Aquarium gesteckt wurde. Findet Nemo war 2003 ein Sensationserfolg, die Menschenmassen fluteten die Kinosäle und machten den Film auch später im Heimkino zu einem der erfolgreichsten Pixar-Filme aller Zeiten. Die kalifornische Animationsschmiede, die ihren Siegeszug 1995 mit Toy Story begann, liefert nun nach und lässt die beliebten, fischigen Charaktere erneut auf der großen Leinwand schwimmen. Dieses Mal direkt in 3D und nicht nur auf der Blu-Ray Version wie beim Vorgänger.

Findet Dorie, so der naheliegende Titel des Filmes, der Publikumsliebling Dorie in das Zentrum der Ereignisse stellen wird. Der Paletten-Doktorfisch mit dem schlechten Kurzzeitgedächtnis beginnt schlafzuschwimmen und fängt an sich an seine Vergangenheit zu erinnern.

Regie wird wieder Andrew Stanton übernehmen, der zusammen mit Lee Unkrich für den ersten Teil verantwortlich war. Bei Findet Dorie steht ihm jetzt Co-Regisseur Angus MacLane zur Seite.

Findet Dorie startet bei uns am 29. September 2016 und hier gibt es nun die ersten bewegten Bilder:

Die Effekte? Wir sagen Euch, was der Effekt ist: Mit Pixar ist es bei mir auch eher schwierig. Zu Anfang ihrer Karriere habe ich wirklich vieles gefeiert. Die Oscar-prämierten Kurzfilme Geri’s Game und For the Birds sind kleine Animations-Juwelen und Das große Krabbeln oder Die Monster AG unglaublich schöne und warmherzige Geschichten, die vor Kreativität nur so strotzen, auch wenn der dramaturgische Aufbau starr und mir an manchen Stellen zu gezwungen daherkommt (Das retardierende Moment! Ein schreckliches Problem, das so gut wie alle Pixar-Filme besonders zur Schau stellen).
Dann kam Nemo. Ich war zwar nicht im Kino, aber vor dem heimischen Fernseher hatte ich mich wirklich auf das Unterwasser-Abenteuer gefreut. Am Ende blieb dann nur ein mulmiges Gefühl zurück. Der Film ist nicht schlecht, aber auch alles andere als gut. Manche Szenen sind wahnsinnig schön, manche ganz fürchterlich dumm.
Dieses Gefühl der Unausgewogenheit zieht sich ab 2003 dann für mich durch alle weiteren ihrer Filme. Ratatouille: Die Idee und Ausführung, den Genuss des Essens zu visualisieren ist sagenhaft. Dann müssen die beiden sich natürlich streiten. NEIN MÜSSEN SIE NICHT! Verdammte Holzhammer-Dramaturgie! Oben: Schaut euch den Anfang an, ohne auch nur eine kleine Träne im Augenwinkel. Los, versucht es! Dann kommen fliegende Hunde und es wird zu albern.
Hach, irgendwie ist für mich die Magie bei Pixar flöten gegangen und so erwarte ich auch von Findet Dorie keinen wirklich guten Film. Die Animationen werden mit Sicherheit schön und ich liebe Unterwasserwelten, daher würde ich nicht ausschließen, dass ich mich doch ins Kino setzen werde, aber mit Sicherheit nicht in die deutsche Version, wenn Anke Engelke Dorie wieder ihre Stimme leiht. Die Frau wird wahrscheinlich niemals ihre Marge bei mir gut machen können.
Da wir gerade aber von den schönen Seiten der Pixar-Filme sprachen. Eine Sache, die fast alle gemeinsam haben: Einen wunderbaren Soundtrack. Thomas Newmans Score zu Findet Nemo ist da keine Ausnahme. Gerade zu Beginn des Filmes, wenn Marlin das letzte Ei aufhebt und danach der Titel eingeblendet wird. Ein atemberaubendes Stück Filmmusik:

(max)

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