Erster Trailer zur DAS DSCHUNGELBUCH-Realverfilmung

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Und da präsentiert Disney die nächste Realverfilmung eines seiner Klassiker. Jon Favreau, der Schauspieler und Regisseur (beides bei Iron Man, Iron Man 2 und Kiss the Cook – So schmeckt das Leben!), hat sich nun an einen der beliebtesten Disney-Filme überhaupt gewagt. Das Dschungelbuch und seine Lieder sind heute kulturell nicht mehr wegzudenken, allen voran der Ohrwurm Probier’s mal mit Gemütlichkeit (The Bare Necessities).

In Das Dschungelbuch wird der kleine Mogli in der Wildnis von Wölfen aufgezogen, bis er sich eines Tages dem Tiger Shir Khan stellen muss. Zur Seite stehen ihm dabei der Panther Baghira und sein Freund Balu der Bär.

Zusammenfassen müsste man die Geschichte eigentlich nicht mehr. Sie ist genau wie die Figuren und die Lieder fest im Allgemeinwissen verankert. Interessant ist eher die neue Herangehensweise. Der Zeichentrickfilm von 1967 wird in ein reales Setting verfrachtet, mit Spielfilmdebütant Neel Sethi in der Hauptrolle, wobei die Schar an Tieren computeranimiert wurde, inklusive Sprache und Lippenbewegungen.

Für die Stimmen der tierischen Begleiter konnten dazu einige Hochkaräter aus Hollywood engagiert werden:

Ben Kingsley (Iron Man 3, Shutter Island) – Panther Baghira

Bill Murray (Ghostbusters) – Balu der Bär

Idris Elba (Thor, Prometheus) – Tiger Shir Khan

Christopher Walken (Sleepy Hollow, True Romance) – Affenking Louie

Scarlett Johansson (The Avengers, Lost in Translation) – Schlange Kaa

Giancarlo Esposito (Breaking Bad) – Wolf Akela

Offizieller Deutschlandstart für Jon Favreaus Das Dschungelbuch ist der 14. April 2016.

Die Effekte? Wir sagen Euch, was der Effekt ist: Den Trailer, der gestern in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde, habe ich erstmal links liegengelassen. Das wird ja eh Standard aus Hollywood. Ordentlich geirrt habe ich mich da wohl. Der Trailer haut richtig rein, die Stimmung ist schön erwachsen und vergleichsweise düster. Das dürfte absolut kein Kinderfilm werden, wenn das alles so beibehalten wird und grade die Passage mit King Louie scheint richtig unheimlich. Die Tieranimationen wirken insgesamt realistisch, doch mit der nötigen Künstlichkeit, dass die Lippenbewegungen nicht irritieren. Dazu ein krasses Staraufgebot, bei dem für das deutsche Kino zu hoffen bleibt, dass die Synchronsprecher verwendet werden, die man mit den Schauspielern verbindet und nicht irgendwelche C-Prominente, die mal wieder irgendwie ins Rampenlicht gequetscht werden müssen.
Insgesamt könnte Favreau es geschafft haben der beliebten Geschichte einige neue Perspektiven zu verpassen und eine gute Mischung aus düsterer Dschungel-Action und schönem Nostalgie-Faktor abzuliefern. Wer muss denn bitte bei der letzten Szene mit Balu nicht grinsen?! Einfach krass. (max)

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