HAIL, CAESAR! – Der neue Film der Coen Brüder

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Wenn sich zwei Regisseure ihren Platz in Hollywood über die Jahre hinweg erarbeitet haben, ohne ihre eigene Handschrift einzubüßen, dann sind es Joel und Ethan Coen. Seit Mitte der 80er produzieren die beiden Filme, die nicht gerade selten auf vielen Jahresbestenlisten landen. Als Team haben sie dabei Klassiker wie Fargo, The Big Lebowski oder No Country for Old Men hervorgebracht, für die sie, neben der Regie, auch das Drehbuch geschrieben haben.

Drei Jahre nach ihrem letzten Erfolgsstreifen Inside Llewyn Davis, steht 2016 der nächste Streich des Geschwistergespanns an. Hail, Caesar! ist der Name der schrägen Komödie und wie so oft bei den Coens, ist die Liste an erstklassigen Schauspielern ziemlich lang geworden.

Hail, Caesar! wird im Hollywood der 50er Jahre spielen, in dem Filmproduktionen auf wackeligen Beinen stehen, nachdem einer der größten Stars gekidnappt wird und zwar von der Zukunft. Klingt verrückt, klärt sich aber bereits im Trailer auf. Dort ist auch das restliche Staraufgebot zu besichtigen, dass den Coens wahrscheinlich wieder die Tür eingerannt hat.

In der titelgebenden Rolle als Hollywoodstar Baird Whitlock ist George Clooney zu sehen und neben ihm u.a. Scarlett Johansson, Channing Tatum, Josh Brolin, Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Jonah Hill und Frances McDormand. Zwei Namen auf der Castingliste, die man wegen ihrer Skurrilität nicht außer Acht lassen sollte, sind dazu noch Dolph Lundgren als U-Boot Kommandant und Christopher Lambert als Charakter Arne Slessum.

Hail, Caesar! startet bei uns am 18. Februar 2016.

Hier einmal der Original Trailer zu Hail, Caesar!:

Und der Trailer in der deutschen Übersetzung:

Die Effekte? Wir sagen Euch, was der Effekt ist: Als richtigen Fan der Coens würde ich mich jetzt nicht bezeichnen, ihre Filme haben aber einfach einen unglaublichen Charme und sind meist mehr als reine Unterhaltung, obwohl dieser Faktor auch nicht zu kurz kommt. Ein bisschen entgegen der normalen Ausrichtung muss ich aber zugeben, dass mir The Big Lebowski jetzt nicht so gut gefallen hat, wie es der Kultstatus vielleicht verlangt hätte. Es ist zwar schon lange her, dass ich ihn gesehen habe, aber irgendwie packt mich der Charakter auch einfach nicht so richtig.
Richtig umgehauen hat mich dagegen No Country for Old Men. Der Film ist einfach sagenhaft. Unglaublich hart, unglaublich dreckig, man hat das Gefühl man spürt den Sand auf der Zunge, so staubtrocken erzählen die beiden ihre Geschichte. Eine kleine Überraschung war auch True Grit, so gut hatte ich das Remake des alten John Wayne Westerns nicht erwartet. Ich bekomme beim Schreiben auf jeden Fall grade richtig Lust mich durch die Filmografie der beiden Brüder zu wühlen, um auch endlich mal ein paar Lücken füllen zu können.
Hail, Caesar! wird nicht besonders hervorstechen denke ich und sich nahtlos einfügen. Das sieht alles wieder so richtig schön schrullig aus, es gibt kleine geniale Ideen und Wortspielereien und Josh Brolin weiß schon wieder unglaublich zu gefallen. Ich ertappe mich bei ihm oft dabei, dass ich denke, der kann gar nicht so gut schauspielern und das obwohl er sich schon oft sensationell bewiesen hat, bspw. im eben genannten No Country for Old Men, dem großartigen Milk und nicht zu vergessen den Stein, den er bei mir im Brett hat, durch seine Debüt-Rolle 1985 in Die Goonies. Der wird in Hail, Caesar! mit Sicherheit einige Szenen stehlen können.
Ich denke zwar nicht, dass der Film das Zeug zu einem Klassiker haben wird, aber ein “nur” guter Coen, ist ja immer noch etwas, nach dem sich viele andere Regisseure die Finger lecken würden. (max)

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