Unsere GAMESCOM 2015 in Bildern mit nukularem Highlight (carsten)

Battlefront Lauf

Überfüllte Züge, Autobahnen voller Staus und elend lange Warteschlangen. So oder so ähnlich sind die Rahmenbedingungen der Gamescom in Köln eigentlich in jedem Jahr. Trotzdem habe ich mir meine Freundin geschnappt, um das Gelände der größten Gamesmesse Europas unsicher zu machen. Jede Menge Fotos, unzählige Cosplayer und Nerdzeugs später präsentieren wir Euch jetzt unsere Impressionen von der Gamescom 2015, inklusive unserer Erlebnisse beim Liveauftritt von Radio Nukular.

Die Gänge der Messe waren wie immer vollgestopft mit Fans aller Art. Erneut wurde ein neuer Besucherrekord aufgestellt (345.000 Besucher waren es, ganze 10.000 mehr als im letzten Jahr). In den Hallen hat sich die Menge aber zu unserer Überraschung deutlich besser verteilt als in den Jahren zuvor. Obwohl der Samstag traditionell der vollste Tag ist, kam man überall gut hin und auch die Wartezeiten auf Anspielstationen waren meistens erträglich. Für die ganz großen Blockbuster musste man natürlich trotzdem mehrere Stunden anstehen.

Halle Gamescom

Cosplayer waren in Hülle und Fülle auf dem Gelände unterwegs. Alle paar Meter rannte uns ein kostümierter Fan über den Weg. Leider stimmte bei einigen die Qualität der Outfits nicht so ganz. Ein gekauftes Prinzessinenkleid mit einer billigen Perücke, dazu normale Chucks, dass ist noch lange kein gutes Cosplay. Zum Glück war das die Ausnahme, viele Besucher haben sich ordentlich Mühe gegeben. Mit Big Boss zu posieren oder die Crew des neuen Assassin’s Creed kennen zu lernen war schon sehr nice:

MGS Gamescom

Assassins Creed Gamescom

Krasses Highlight beim Thema Cosplay waren die Jungs vom Stand des neuen Spiels Homefront: The Revolution. In diesem Game geht es darum, dass Nordkorea einen Krieg mit Amerika anfängt und in den USA einmarschiert. Auf den Straßen patrouillieren jede Menge Soldaten des feindlichen Regimes, die nicht grade zimperlich mit der Zivilbevölkerung umgehen. Die Entwickler hatten die glorreiche Idee, das Feeling der Unterdrückung und Militärdiktatur auf die Messebesucher umzuwälzen, indem sie zum Homefront-Stand eine heftige Aufgabe an die Angestellten im Kostüm vergaben: Die Besucher zu verunsichern. Als ich einen Soldaten in kompletter Montur sah, wollte ich eigentlich nur ein Foto für uns haben. Der Typ ging jedoch mit sturem Blick an mir vorbei. Als ich nochmals auf ihn zuging, blieb er stehen und blickte mich nur an. Schon jetzt war ich ordentlich nervös. Hatte er keinen Bock mehr? War er genervt? Was war da los? Dann entfesselte er seine imposante Stimme: „Geht das auch im ganzen Satz, verdammte Scheiße? Was zum Teufel wollen sie?“. Völlig erschrocken stammelte ich den Wunsch nach einem Foto erneut vor. Die Antwort war wieder einschüchternd: „Auf die Knie mit ihnen verdammt noch mal! Hände hinter den Rücken!!!“. Nachdem ein paar Schnappschüsse gemacht wurden und meine Freundin, ebenfalls leicht verunsichert, signalisierte, dass sie fertig sei, kam die Verabschiedung: „Warum zum Teufel knien sie hier rum? Sie machen meinen ganzen Boden dreckig! Weitergehen, verdammt noch mal!“. Supergenial, die Jungs haben ihren Job wirklich ernst genommen und mich komplett überrascht. Homefront bleibt mir auf jeden Fall im Kopf. Auch wenn ich das Spiel keine einzige Sekunde lang gespielt habe…

Homefront Gamescom

Mein persönliches Highlight der Gamescom 2015 war dann um 15:50 Uhr auf der Bühne von EA angesagt. Die drei Jungs von Radio Nukular haben einen Liveauftritt hingelegt. Radio Nukular ist ein Podcast, der seit ziemlich genau einem Jahr regelmäßig von Dominik Hammes (MedienKuH), Max Nicolas Nachtsheim (Nerdy Terdy Gang, Rapper mit Künstlernamen Rockstah, Greenscreen auf Youtube) und Christian Gürnth (Gameswelt) aufgenommen wird. Thema ist quasi alles, was die Jungs aus ihrer Kindheit mitgenommen haben. Ob Games, Filme oder einfach nur Partys, sie lassen sich nicht einschränken. Seit der ersten Folge bin ich begeisterter Fan, daher war für mich klar, dass ich die Crew gerne live sehen würde. Hier stehe ich aufgeregt in der Menge und warte gespannt:

Ich bin geil

Der Auftritt war genauso wie erwartet. Mega unterhaltsam, irre sympathisch, völlig durcheinander und atemberaubend lustig. Wie die drei sagen würden: Das hatte krassen Impact auf mich und ging komplett Nüsse.

Nukular Gamescom

Danach gab es noch ein Kumpeltreffen mit den Jungs. Hier konnte man in entspannter Atmosphäre Fragen stellen, sich Autogramme holen oder auch Fotos mit ihnen machen. Die ideale Gelegenheit, um meine CD Pubertät von Rockstah unterschreiben zu lassen und ein paar Schnappschüsse zu ergattern:

Rockstah Gamescom

Chris Gamescom

Vielen Dank an Radio Nukular für dieses lockere Highlight. Wenn ich Euer Interesse an den dreien wecken konnte, besucht doch einfach ihre Seite www.radionukular.de und hört mal rein. Ihr werdet es nicht bereuen.

Merchandise und Statuen waren natürlich auch vertreten. Für ersteres gab es diesmal sogar eine eigene Halle, die zeitweise überfüllt war. Durch die Gänge kam man nur im Schneckentempo. Dafür gab es jedoch alles zu kaufen und zu bestaunen, was das Nerdherz begehrt:

Warcraft Gamescom

Fallout Gamescom

Dragonball Gamescom

Die Gamescom 2015 war eine wirklich spaßige und entspannte Angelegenheit. Wir hatten viel Freude und auch wenn keiner von uns auch nur einmal ein Gamepad in der Hand hatte, war es ein voller Erfolg. Im nächsten Jahr sind wir wieder vor Ort, dann gibt es vielleicht sogar genug Zeit, um mal ein Spiel auszuprobieren.

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